Im Frühjahr 2026 führte die Initiative Klischeefrei mit den Universitäten Paderborn und Münster Pilotprojekte durch. Ziel war, Ansätze für die Einbindung von klischeefreier Berufsorientierung in die Lehrkräfteausbildung zu finden und ihre Wirkung zu testen. Das Ergebnis: Ja, das geht – und wirkt!
Gute-Praxis-Workshop: Was wir voneinander lernen können
Im Gute-Praxis-Workshop am 4. November 2026 stellt Ragna Köster, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld, das Netzwerk „FrauenForum“ vor. Birgit Lehmann (Berliner Stadtreinigung, BSR), Diversity Beauftrage, zeigt das Karriereportal der BSR.
Die Klischeefrei-Faktenblätter zu vertikaler und horizontaler Arbeitsmarktsegregation sowie zu IT-Berufen sind auf den neuesten Stand gebracht worden. Die Statistiken machen deutlich, wie wichtig eine klischeefreie Berufs- und Studienwahl nach wie vor ist.
„Wir wollen Jugendliche ermuntern, gängige Rollenklischees kritisch zu hinterfragen.“
Schirmherrin Elke Büdenbender
Die Initiative Klischeefrei macht sich für eine Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees stark. Büdenbender appelliert an alle, die junge Menschen bei der Berufswahl begleiten, sich der Initiative anzuschließen: „Unsere Gesellschaft muss sich auf allen Ebenen engagieren: von Einrichtungen der Frühen Bildung über Schulen, Universitäten und Berufsberatungen bis hin zu den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, damit junge Menschen den Beruf wählen können, der wirklich zu ihnen passt – frei von Geschlechterklischees.“
Für viele Frauen führt der Weg in Informatik-Berufe über das Studium. Das aktuelle Tech2stay-Daten-Special zeigt, in welchen Altersgruppen, Tätigkeitsfeldern und Anforderungsniveaus Akademikerinnen besonders vertreten sind und wie sich ihre Beteiligung im Zeitverlauf entwickelt hat.
Im Frühjahr 2026 führte die Initiative Klischeefrei mit den Universitäten Paderborn und Münster Pilotprojekte durch. Ziel war, Ansätze für die Einbindung von klischeefreier Berufsorientierung in die Lehrkräfteausbildung zu finden und ihre Wirkung zu testen. Das Ergebnis: Ja, das geht – und wirkt!
Fehlende Kinderbetreuung, schwierige Anerkennungsverfahren und Diskriminierung können zugewanderten Frauen den beruflichen Einstieg erschweren. Wie Beratung sie unterstützen kann, war Thema einer Fachtagung des Bundesprogramms MY TURN in Berlin.
Die Jugendagentur Job Central in Weinheim unterstützt junge Menschen dabei, ihre Stärken zu entdecken und Berufe frei von Geschlechterklischees zu wählen. Mit Beratung, Werkstattangeboten und Praktika eröffnet sie neue Perspektiven – und engagiert sich dafür in der Initiative Klischeefrei.
Die BSR setzt sich dafür ein, klassische Rollenbilder nachhaltig zu überwinden und unterrepräsentierte Gruppen zu stärken. Statt zwischen „Frauen- und Männerberufen“ zu unterscheiden, zählen bei der BSR Fähigkeiten und Fertigkeiten – unabhängig vom Geschlecht.
Klischeefreie Angebote im Bereich Berufsorientierung spielen für die Industrie- und Handelskammer Darmstadt, die die Interessen der Wirtschaft im Rhein-Main-Neckar-Gebiet vertritt, eine wichtige Rolle.
ostermeier möchte nicht nur klassisch technikbegeisterte Menschen erreichen, sondern alle, die sich für erneuerbare Energien begeistern – auch jene, denen es bisher an Mut oder schlicht an Vorbildern gefehlt hat, den Quereinstieg zu wagen.
Paneldiskussion zum Thema „Wirkung von KI auf Gleichstellung“ mit einem Schwerpunkt auf „Frauen als Gestalterinnen von KI“. Geleitet wird das Panel von Vertreterinnen des Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft (HIIG). das HIIG führt derzeit eine Metastudie zum Thema KI und Gleichstellung für das BMBFSFJ durch. Erste Ergebnisse fließen in das Panel ein. Panelteilnehmende werden noch benannt. Diskutiert wird auch mit Fragen aus dem Publikum, wie Möglichkeiten von KI von und für Frauen genutzt und gestaltet werden können und wie strukturellen Ungleichheiten im Zugang, Entwicklung und Anwendung von KI begegnet werden kann.